Die Beleuchtung des Gipfelkreuzes auf der Kampenwand wurde auf Solarbetrieb umgestellt

Seit 52 Jahren wird das Gipfelkreuz auf der Kampenwand an einigen Tagen im Jahr beleuchtet. Franz Schaffner, Sohn eines Erbaueres aus Höslwang, musste bisher 5 Liter Benzin auf den Gipfel tragen um mit einem Stromaggregat die 13 Lampen am Kreuz für einige Stunden zum Leuchten zu bringen. So erinnert Franz Schaffner an die besondere Bedeutung des Kampenwandkreuzes als Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege.

 

Im Jahr 2005 wandte sich Franz Schaffner an uns um die Beleuchtung auf Solarbetrieb umzustellen. Nachdem von öffentlicher Seite keine Finanzierung in Aussicht gestellt wurde, drohte das Projekt zu schon scheitern. Dank der Spendenbereitschaft der beteiligten Fachfirmen konnte der Umbau nun doch noch realisiert werden. So spendeten die Solarfabrik Freiburg, die Fa. Bayern Batterien, die Fa. Steca, die Fa. Steinberger Electronic und Chiemsee Solar die Komponenten. Den massiven Batteriekasten aus Aluminium bauten Hans Loipl von der Fa. Knott und Sebastian Schachner.

Die Planung und Montage führten Hartl Hinterholzer, Andi Wendlinger und Manfred Haider durch. Unterstützt wurde die Montage auch von der Feuerwehr Höslwang die den Transport der Akkustation übernommen hat, der Bergwacht und weiteren freiwilligen Helfern vor allem aus Höslwang und Bernau.

Den Bau des Kampenwandkreuzes und den Umbau der Beleuchtung auf Solarstrom, hat der Kameramann Jürgen Martin aus Bernau gefilmt und zu einem Dokumentarfilm zusammengefügt.

Bilder und weitere Informationen zum solarbeleuchteten Gipfelkreuz findet man auch im Internet unter www.rosolar.de

Wenn Franz Schaffner am 30. August, am Vorabend des Gedenkgottesdienstes an der Steinlingalm, ferngesteuert die Beleuchtung des Gipfelkreuzes einschaltet, kommt der Strom aus gespeicherter Sonnenenergie. So erhielt, das für den Frieden mahnende Kampenwandkreuz, eine umweltfreundliche und friedliche Energieversorgung!

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